Schachtofen

In einem schachtförmigen Ofen lässt sich die Bronze erheblich einfacher und schneller schmelzen, als im offenen Feuer. Die Hitze kann nicht so leicht entweichen. Hier wird der Bau eines solchen Ofens dokumentiert.

Erheblich optimiert kam dieser Ofentyp bei den Römern zum Einsatz, u.a. in tragbarer Form (Ofen von Vindonissa).

 

Ein Loch in die Erde machen...
Erstmal ein Loch machen...
...und mit Steinen auslegen.
...und mit Steinen auslegen.
Zwei Düsen werden in den Ofen eingebaut.
Um die Wirkung unterschiedlicher Düsen zu testen, wurden zwei Düsen eingebaut. Das Ganze wird mit Lehm verstrichen.
Die Lehmmischung wird hergestellt.
"Jaaaa, matschen!" Die Steine werden mit Hilfe von Lehm / Kuhmist-Mischung aufeinandergeschichtet und zu einer runden Kuppel gemauert. Die Kuppel hat oben ein Loch mit etwa 10cm Durchmesser.
Aufbau des Ofens

Der Ofen wird vorsichtig getrocknet.
Nun wird der Ofen mit einem kleinen Feuerchen getrocknet. Die vordere Öffnung zum Beschicken wird während des Schmelzvorgangs mit einer Schieferplatte verschlossen. Die Platte zerbröselte nach und nach und hielt gerade einen Gießtag lang durch.
links: Nach und nach nimmt der Ofen Gestalt an.
Der Ofen erreicht Betriebstemperatur.
So langsam erreicht der Ofen seine Betriebstemperatur. Um die Bronze auf Gießtemperatur zu bringen braucht man etwa 1200 Grad.
rechts: J geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach.
J am Blasebalg

Das Bedienen der kleinen Blasebälge ist ziemlich anstrengend. Wir haben jeweils etwa 20 Minuten benötigt, um die Bronze zu schmelzen.

Das ist ein Feuer!
Das ist ein Feuer!