Speckstein und Hösbachit

Gießformen können auch aus Speckstein hergestellt werden.

Specksteinform für eine Münze, noch ohne Eingusstrichter und Luftkanäle
Specksteinform für eine Münze, noch ohne Eingusstrichter und Luftkanäle
Aufgeklappte Formhälften
Aufgeklappte Formhälften

Die Formhälften müssen während des Gusses gut zusammengehalten werden, damit die flüssige Bronze sie nicht auseinanderdrückt.

Dafür können z.B. Pflöcke in die Erde gehauen werden, zwischen denen die Form eingeklemmt wird. Wir haben im Jahr 2003 Draht verwendet, 2004 haben wir die Methode mit den Pflöcken ebenfalls probiert. Diese hat den Vorteil, dass die "Rüstzeiten" kürzer sind. Es ist einfacher und schneller, die Form zwischen die Pflöcke zu klemmen und nach dem Guss herauszuziehen, als sie mit Draht zu umwickeln und diesen später zu lösen. Zudem ist die "Drahtmethode" wohl kaum historisch korrekt. Allerdings können bei unseren Formen die beiden Hälften gegeneinander verrutschen, es gibt keine Stifte oder andere Verriegelungen. Mit Draht lassen sie sich daher besser zusammenhalten als mit der Pflockmethode.

Als Alternative zu beiden Verfahren bietet sich eine Klemmvorrichtung aus zwei dünnen Ästen an, die in Form eines Auges vorne und hinten zusammengebunden werden und zwischen sich die Formhälften einklemmen und so zusammenhalten.

Münze mit Arrata-Logo
Münze mit Arrata-Logo

Guss einer Sichel in einer Specksteinform.

Geöffnete Form nach dem Guss
Geöffnete Form nach dem Guss
Vorderseite der Sichel
Vorderseite der Sichel
Nachbearbeitung
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