Wachs

Ein Modell ist die Grundlage für die Form. Im Wachsausschmelzverfahren ist es, wie der Name schon sagt, aus Wachs. Hier werden unsere Erfahrungen mit verschiedenen Wachsen dargestellt.

Zur Herstellung der Formen fertigt man zunächst ein Modell aus Wachs an, kleidet es mit Formlehm ein und schmilzt das Wachs nach dem Trocknen der Form aus.

Seife eignet sich als Alternative für Wachs.

Was ist Wachs?

Wachse sind Stoffe, die heute durch ihre mechanisch-physikalischen Eigenschaften definiert werden. Ihre chemische Zusammensetzung und Herkunft ist hingegen sehr unterschiedlich. Ein Stoff wird als Wachs bezeichnet, wenn er bei 20 °C knetbar, fest bis brüchig hart ist, eine grobe bis feinkristalline Struktur aufweist, farblich durchscheinend bis opak, aber nicht glasartig ist, über 40 °C ohne Zersetzung schmilzt, wenig oberhalb des Schmelzpunktes leicht flüssig (wenig viskos) ist, eine stark temperaturabhängige Konsistenz und Löslichkeit aufweist sowie unter leichtem Druck polierbar ist. Ist mehr als eine der oben aufgeführten Eigenschaften nicht erfüllt, ist der Stoff nach der DGF (DGF-Einheitsmethode M-I 1 (75)) kein Wachs. (Wikipedia).

  • Bienenwachs
  • professionelles Gießerwachs
  • Knetwachs
  • Paraffin

In der Bronzezeit stand als Wachs wohl nur Bienenwachs zur Verfügung.

 

Heute gibt es einige Alternativen, die billiger und leichter zu beschaffen sind. Wir verwenden "Kerzenwachs"; im einzelnen haben wir aber zur Zeit keine Möglichkeit festzustellen, ob es sich um Hartparaffin, Stearin, Ceresin oder sonst etwas handelt.

Fragen

Wieviel Wachs ist in einem (wilden) Bienenstock drin?

Wieviel Bienenstöcke konnte man in der Bronzezeit typischerweise in der näheren Umgebung finden?

Wie kompliziert / gefährlich ist es, Bienenstöcke auszuräubern?

Kann man Wachs aus verlassenen Bienenstöcken ergattern?